Inge M. Thürkauf: „In der Welt habt ihr Angst…“

Frau Inge M. Thürkauf geht der Frage nach: Was erwartet die Menschheit „nach Corona“ ?

In einem aufgeschlagenen Buch für die „Anliegen der Gläubigen“, das in einer Kirche im südlichen Schwarzwald bereitlag, las ich als letzten Eintrag einen mit ungeübter Hand niedergeschriebenen notvollen Hilferuf:
„Lieber Gott, hilf mir meine Angstzustände überwinden, daß ich nicht immer in Angst leben muß. Danke.“

Welche Bedrängnis steht hinter diesen kurzen Sätzen! Sie zeigen uns, daß trotz der Hinwendung an den Gott allen Trostes, Angst für viele Menschen eine fast alltägliche Erfahrung ist.

Der Volksmund kennt im Sprachgebrauch für die Erscheinungsform Angst geläufige Aussprüche. Die Etymologie des Wortes aus dem Lateinischen „angustus –eng“ und „angor – das Würgen“, weist schon auf die darin liegende Befindlichkeit hin.
Wem „angst und bange“ wird, wem einmal „der Angstschweiß ausgebrochen“ ist, wer vor Angst „tausend Tode gestorben“ und „Blut und Wasser geschwitzt“ hat oder wen „die nackte Angst packte“, weiß in welche Tiefe existenziellen Empfindens die Angsterfahrung den Menschen treiben kann. Auch andere Sprachen haben den deutschen Begriff „Angst“ übernommen. Im Englischen wird „Existenzangst“ mit „angst-ridden“ übersetzt, der Mensch ist von Angst geritten, von ihr beherrscht.

Was sich in den vergangenen Monaten nicht nur in unserem unmittelbaren Erfahrungsbereich, sondern weltweit bis in den letzten Winkel unseres Planeten abgezeichnet hat, sind Bedrohungen, Vorgänge und Entscheidungen von einer Dramatik, wie sie die Menschheit zuvor noch nie erlebt hat, vorstellbar höchstens mit dem welterschütternden Ereignis als die damalige Erde vom Wasser der Sündflut überdeckt wurde. Hier wie dort wurde die Menschheit mit einem Erfahrungsbereich „Angst“ konfrontiert, die der norwegische Maler Edvard Munch (1863-1944) in einer äußerst ausdrucksstarken Weise mit einem seiner bekanntesten Werke, der „Schrei“, uns vor Augen führt. Dieses Gemälde zeigt bizarr verzeichnet die namenlose Angst und Seelennot eines Menschen in einer Gestalt, die mit weit geöffnetem Mund und aufgerissenen leeren Augen ins Nichts starrend, einer unbekannten Bedrohung entgegenschreit. Beide Hände sind an den Kopf gelegt, als wollten sie das Innere, das diesen Menschen zu zerreißen droht, zusammenhalten.

Maler Edvard Munch „Schrei“


Objekt der gegenwärtigen angst-ridden Erschütterung ist eine als Pandemie ausgerufene grippeähnliche Krankheit. Ein neues Virus aus der Corona-Familie sei ausgebrochen, so berichten uns die Medien aus allen Kanälen, gefolgt mit der Androhung, daß dieses Virus in kurzer Zeit Millionen Menschen dahinraffen würde. Die Wissenschaftler gaben diesem Virus den Namen SARS-CoV-2 und die damit einhergehende Atemwegserkrankung nannten sie COVID-19.

Die Aussage des medizinischen Gutachters für Arzneimittel, Dr. Marc Girard, wirft einiges Licht auf die Hintergründe dieser weltweiten angeblich lebensbedrohenden Epidemie, die die Weltbevölkerung gegenwärtig skandalisiert. „Zu Beginn des neuen Jahrtausends“, so berichtet Dr. Girard, „war die Pharmaindustrie an einem Punkt, an dem magere Zeiten bevorstanden. Es gab keine neuen innovativen Produkte und man fragte sich, wie man die Rentabilität hochhalten könne. Also haben unsere Spezialisten der Pharmaindustrie die Entwicklung des Impfstoffsektors stark vorangetrieben, indem sie Epidemiewarnungen und Pandemien erfunden haben, um den Verkauf der Impfstoffe anzukurbeln.

Die erste Sache, die versucht wurde, war die vielzitierte Vogelgrippe“ (ExpressZeitung Ausgabe 32/Mai 2020, S.20). Es sind – und dies wird immer offensichtlicher – Schein-Pandemien, die unser wirtschaftliches, gesellschaftliches und religiöses Leben von Grund auf erschüttern.
Diese Entdeckung ist so ungeheuerlich, daß die meisten Menschen Mühe haben, diesen Skandal zur Kenntnis zu nehmen. Doch in Bezug auf die Schweinegrippe (Neue Influenza A H1N1), die 2009 ausbrach, liegen uns Beweise vor. Auch damals sprach man von einer Pandemie, und die Weltgesundheits-organisation (WHO) warnte pflichtgemäß, daß sie Hunderte von Millionen Toten fordern würde.

Es zeigte sich jedoch, daß die Gefährlichkeit dieser Schweinegrippe völlig überzogen beurteilt wurde und es sich tatsächlich um eine gut inszenierte Panikmache gehandelt hat. Bestätigt wird diese Feststellung durch eine Dokumentation, die auf ARTE Doku 2009 mit dem Titel „Profiteure der Angst – das Geschäft mit der Schweinegrippe“ zu sehen ist. In diesem Film wird vor allem eines ersichtlich: auf Anordnung der WHO wurden die Regeln für die Definition einer Pandemie kurz vor Ausbruch der Schweinegrippe geändert. Bis zu diesem Zeitpunkt war klar, daß eine Pandemie eine örtlich nicht begrenzte weltweit starke Ausbreitung einer Infektionserkrankung ist mit schweren Krankheitsverläufen und hohen Sterbezahlen. Seit der „Neuen Influenza“ ist die Häufigkeit der Erkrankungen und die Anzahl von Sterbefällen kein Kriterium mehr für die Ausrufung einer Pandemie.

Daß diese sogenannte Coronakrise kein spontanes Geschehen war, das uns plötzlich überfallen hat, darüber informiert uns die am 18. Oktober 2019 durchgeführte Pandemie-Simulation mit dem Namen „Event 201“. Die von der Bill & Melinda Gates Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum – WEF) und dem Johns Hopkins Center for Health Security initiierte Übung behandelte den fiktiven Fall einer von einem neuartigen Virus ausgelösten weltweiten Pandemie, die dann zu Beginn des Jahres 2020 Realität wurde.

Wir haben in den letzten Jahren gelernt, daß vor großen Katastrophen immer Übungen exerziert wurden, die genau das trainierten, was kurze Zeit später stattgefunden hat. Bei der Übung Event 201 ging es um die Frage, ob die Welt auf eine Pandemie vorbereitet sei?

Bill Gates, Gründer des weltbekannten Unternehmens Microsoft und einer der reichsten Männer der Welt, gab mit der Sicherheit des Eingeweihten schon am 28.01.2015 in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung Antwort darauf: „Für den Krieg sind wir bereit, da haben wir alle Vorkehrungen getroffen. Wir haben die Nato, wir haben Divisionen, Jeeps, trainierte Leute. Aber was ist mit Seuchen? Wie viele Ärzte haben wir dafür, wie viele Flugzeuge, Zelte, was für Wissenschaftler? Gäbe es so etwas wie eine Weltregierung, wären wir besser vorbereitet.“

Ist die Covid-Krise letztlich nur eine Nebelwand, um die Neue Weltordnung zu etablieren?
Kein Geringerer als der Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, bestätigt dies unmißverständlich: „Jetzt ist der historische Moment, nicht nur um das Virus zu bekämpfen, sondern auch um das System zu formen. Die Pandemie stellt ein Fenster der Gelegenheit dar, unsere Welt neu aufzubauen. Die Welt muß gemeinsam und rasch handeln, um alle Aspekte unserer Gesellschaften und Volkswirtschaften, von der Bildung bis hin zu sozialen Kontakten und Arbeitsbedingungen, umzugestalten. Jedes Land, von den Vereinigten Staaten bis China, muß daran teilnehmen, und jede Industrie, von Öl und Gas bis hin zur Technologie, muß transformiert werden“ (P. Stefan Frey, Mitteilungsblatt, November 2020, Nr. 502, S. 11, 3. Fußnote).
Zeichen dieser Neuen-Welt-Regierung sind die unter dem Vorwand der Gesundheitsvorsorge weltweit verhängten Lockdowns. Die in der Folge versklavenden Maßnahmen wie Ausgangssperre, Einschränkung der Versammlungs- und Reisefreiheit, die komplette und daher ruinöse Lahmlegung der Weltwirtschaft und Maskenpflicht wurden von den meisten Menschen – wenn auch murrend – eingehalten, denn hier wurde das Medium angewendet, auf das der Mensch höchst sensibel reagiert: die Angst.

Angst blockiert das logische Denken, sie lähmt den Menschen. Vor allem die Angst um die Gesundheit. Und die Angst vor dem Tod läßt die meisten erstarren. Die Angst der Menschen wurde somit zum Kontrollsystem der Mächtigen, denn „eines der wichtigsten Instrumente zur Machtausübung ist die systematische Erzeugung von Angst“, konstatiert der renommierte Wissenschaftler und Publizist Prof. Rainer Mausfeld. Und es wird letztlich die Angst sein, die uns die harten Zeiten der wirtschaftlichen Repression, die uns unweigerlich bevorstehen, weitgehend widerspruchslos erleiden läßt.
Niemand wird noch daran zweifeln, daß ein globaler Umwälzungsprozeß stattfindet.

Beim virtuellen Kongress des Weltwirtschaftsforums am 3.Juni 2020 in Davos unter dem Titel „The Great Reset“ – der große Neustart – wurde die Frage erörtert, wie die Welt nach der Corona-Krise aussehen solle und welche Maßnahmen nötig seien, um die Umgestaltung vorzunehmen, vor allem wie die Krise genutzt werden könnte, um die Welt nach den Vorstellungen der nicht gerade unbedeutenden Teilnehmern wie Prinz Charles, UN-Generalsekretär António Guterres, sowie Kristalina Georgieva, Direktorin des Internationalen Währungsfonds, u.a. umzuformen.
Das Programm zur Umgestaltung des westlichen Gesellschaftssystems finden wir in den beiden Agenden 21 und Agenda 30. Dort sind all jene Methoden zur Neugestaltung des westlichen Gesellschaftssystems aufgelistet, die jetzt durch den Lockdown in kurzer Zeit erreicht werden sollen. Was mit dem Klimawahn nur unzulänglich gelang, wird jetzt durch die Folgen von Corona vollendet werden: die Abschaffung der ordentlichen Regierung, die Abschaffung des Patriotismus und der Nationalstaaten, die Abschaffung der Familie und letztlich die Errichtung einer Weltregierung. Diese Umgestaltung wird sich auf unsere Identität und alle damit verbundenen Fragen auswirken. Alle sollen gleich sein, was natürlich nicht ausschließt, daß einige gleicher sein werden.
Diese Ziele decken sich feststellbar mit den Forderungen des Kommunistischen Manifests:
die Enteignung des Westens und die internationale sozialistische Umverteilung seines Wohlstands.

Beim Aufbau des Weltkommunismus spielt die künstliche Verknappung der Energieversorgung eine wichtige Rolle. Die westliche Selbstversorgung soll so weit wie möglich behindert und verhindert werden. Dies ist für die Autoren der Agenda 30 eine frohe Botschaft, denn dort ist gefordert, die Industrienationen zu verarmen.
Markus Krall, bekannter Volkswirt und Unternehmensberater bringt es präzise auf den Punkt:
„Es ist eine riesige Wirtschaftskrise zu erwarten, aus der die sozialistische Planwirtschaft eine Armut machen wird. Dann heißt es: Schlange-Stehen. Freiheit oder Sozialismus! Das wird die Frage sein!!!!!!Corona ist nicht der Auslöser der Krise!! Corona ist die Ausrede der Politik für die Krise!“

Klaus Schwab formuliert dies ein wenig freundlicher:
Sie werden in 10 Jahren nichts mehr besitzen – und glücklich damit sein.

Wie sagte noch Nikita Khrushchev 1960 über den Westen in seiner Rede vor der UNO?
„Ihr werdet den Kommunismus nicht ohne weiteres akzeptieren, aber wir werden euch weiterhin kleine Dosen Sozialismus verabreichen, bis ihr schließlich aufwacht und feststellt, daß ihr bereits Kommunismus habt. Wir werden nicht gegen euch kämpfen, wir werden eure Wirtschaft so sehr schwächen, bis ihr wie überreife Früchte in unsere Hände fällt.“
Ein selten offenes Wort eines kommunistischen Herrschers. Vergessen wir Handlungsfreiheit, Redefreiheit oder auch Gedankenfreiheit. Die Partei kontrolliert alles, und – wir haben ja für sie gestimmt, für die Partei, die sich im Verlauf der Jahre so lange in eine Richtung gedreht hat, bis sich die Vorhersage des damaligen Ersten Sekretärs der Kommunistischen Partei der Sowjetunion – wie wir heute immer deutlicher erkennen müssen – erfüllte. „Freiheit ist ein zerbrechliches Gut und ist nie mehr als eine Generation vom Aussterben entfernt“, sagte einst Ronald Reagan. „Diejenigen, die die Freiheit gekannt und sie dann verloren haben, haben sie nie wieder erlebt.“

Infolge staatlicher Anordnungen hat unsere Gesellschaft Schaden an Freiheit und Selbstbestimmung genommen, vor allem wurde die Glaubensfreiheit in einer Weise eingeschränkt, wie es seit Menschengedenken noch niemals vorgekommen war.
Gravierend das Verhalten der Bischöfe. Bevor noch der Staat die Schließung der Kirchen angeordnet hat, haben die Bischöfe im vorauseilenden Gehorsam den Gläubigen den Zugang zum heiligen Ritus verwehrt. Diese Entscheidung ist eine Beleidigung des Schöpfers, da Er des Ihm geschuldeten Kultes beraubt wird. Die Übernatürlichkeit dieses höchsten Opfers wird damit geleugnet und auf eine menschliche Aktion reduziert, ein beklagenswerter Mangel an Vertrauen in das rettende Wirken Gottes, das allein uns befreien wird von den lähmenden Ängsten, die wie ein Schleier sich über unsere Gesellschaft gelegt haben.

In den Abschiedsreden gibt uns Jesus den rettenden Halt im gegenwärtigen Kampf mit den Mächten, die die Finsternis dem Licht vorziehen. Er hat die Welt der Finsternis und damit die Angst überwunden. Uns ist es jedoch aufgetragen, mit Maria, der Siegerin in allen Schlachten Gottes in diesen Kampf mit einzusteigen, denn Christsein heißt Kämpfer sein.
Vielleicht will uns Gott bis an den Rand der Verlassenheit bringen, damit wir den Glauben an IHN wiederfinden, denn bevor wir nicht zu IHM zurückkehren und IHN als die höchste Autorität anerkennen, werden wir aus keiner Krise, wie immer wir sie auch nennen mögen herauskommen.

Wir danken der Autorin, Frau Inge M. Thürkauf, für die freundliche Überlassung ihres Beitrages. (Vervielfältigung unter Quellenangabe gestattet) April 2021

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