Verbot der Abtreibungswerbung nicht aufheben!

Am 24.11.2017 verurteilte das Amtsgericht Gießen die 61-jährige Medizinerin Kristina Hänel zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro.
Frau Hänel hatte gegen den § 219a StGB (Werbung für „Abtreibung“) verstoßen, der ein Werben für die Tötung von Kindern vor deren Geburt unter Strafe stellt. Da es sich um einen Wiederholungsfall handelte und Hänel nicht einsichtig war und ist, erging das doch relativ milde Urteil gegen die Abtreiberin.
Feministische Verbände sehen in der Abtreiberin eine Galionsfigur, die für die angeblichen Rechte der Mütter streitet, willkürlich entscheiden zu können, ob ihr ungeborenes Kind leben darf oder ermordet werden soll.
Lautstark und medienwirksam (fast alle größeren Mainstream-Medienanstalten beteiligten sich daran) wurden Falschinformationen über Hänels Straftat verbreitet (sie habe lediglich informiert und nicht geworben) und – wider jede historische Logik – der § 219a StGB gar als Relikt der Nazis verschrien, der abgeschafft werden müsse.
Eine gut vorbereitete Kampagne meist feministischer und atheistischer Gruppierungen, die dann verstanden, das lebensfeindliche Polit-Establishment der Grünen, Linken und der SPD „mit ins Boot“ zu nehmen.

Politiker dieser „Anti-Life-Groups“ wollen den § 219a StGB abschaffen oder so ändern, daß die rechtswidrige Tötung eines ungeborenen Kindes als eine normale Dienstleistung verstanden wird und daher straffrei für die Tötungsmediziner beworben werden darf.
Sie behaupten, jeder Mutter habe das Recht auf freie Information und freie Arztwahl, auch wenn es um die Tötung eines ungeborenen Kindes ginge und ignorieren dabei wissenschaftliche Fakten, wie beispielsweise das Vermögen ungeborener Kinder, Schmerz zu empfinden.

Was folgen wird, wenn der § 219a StGB geändert oder abgeschafft wird, ist vielleicht vielen nicht bewußt.
Wer wird überhaupt verstehen, daß man möglicherweise in Zukunft für eine rechtswidrige Straftat werben darf, ohne dafür bestraft zu werden? Denn das Paradoxonin der BRD-Gesetzgebung besteht darin, daß das Töten der Leibesfrucht zwar ein Straftatbestand ist, jedoch nicht bestraft wird. Wenn aber eine Tat nicht mit mit Strafe belegt ist, verliert das Volk schnell das Verständnis für die Rechtswidrigkeit.

Dem folgt schließlich, von den „Anti-Life-Politiker“ eingebracht, eine Gesetzesänderung, damit der „218 StGB“ ebenfalls geändert oder abgeschaftt wird.
Ziel der Lebensfeinde: Töten eines ungeborenen Kindes (bis zur Geburt) soll legal werden. Bewerben dieser „Dienstleistung“ soll straffrei werden.

Das wäre eine große Katastrophe nicht nur für Deutschland, die verhindert werden muß.
CDU und CSU müssen auf Ihren möglichen neuen Koalitionspartner SPD und auf andere Parteien so einwirken, damit das Menschenrecht auf Leben … für alle, geborene wie ungeborene, erhalten bleibt.

Diese Forderung unterstützen Sie mit dem an Frau Angela Merkel und Herrn Horst Seehofer gerichtetes Schreiben.
Im Namen aller, ganz besonders der ungeborenen Kinder, sagen wir für Ihre Unterstützung ein herzliches
Vergelt`s Gott !

Brief an Frau Angela Merkel und Herrn Horst Seehofer

  

Sehr geehrte Frau CDU-Parteivorsitzende Dr. Merkel!
Sehr geehrter Herr CSU-Parteivorsitzender Seehofer!

CDU und CSU stehen zur Zeit mit der SPD in Verhandlung über eine neue Regierungsbildung.
Eine schwere Aufgabe für alle Politiker, nicht nur wegen Meinungsverschiedenheiten in der Bewältigung aktueller Probleme, sondern auch wegen großer Differenzen in der Rechtsauffassung zum Leben, speziell zum Lebensrecht der ungeborenen Kinder.

Haben die politischen „Gegner“ die Freigabe der Kindstötung im Mutterleib (Streichung des § 218 StGB) als unausgesprochenes Ziel auf ihrer Agenda, so stehen die beiden christlichen Parteien noch zum Menschenrecht auf Leben, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.

Daß die Aushebelung des § 218 StGB nicht sofort und einfach möglich sein wird, haben SPD und ihre Gesinnungsgenossen der FDP, GRÜNEN und der LINKEN schon lange erkannt und warteten so auf günstige politische Voraussetzungen zum Erreichen ihres gemeinsamen Zieles. Nach Einschätzung der politischen Gegner scheint nun die Zeit reif, dies zeigen vor allem die Aktivitäten der kinderfeindlichen Parteien in dieser Sache.

Sehr geehrte Frau CDU-Parteivorsitzende Dr. Merkel!
Sehr geehrter Herr CSU-Parteivorsitzender Seehofer!

Es liegt nun alleine an Ihnen, wie es mit der Agenda „Menschenrecht und Lebensrecht“ in Deutschland in Zukunft weitergehen wird.

Sicher werden Sie nicht übersehen haben, daß seit Mitte November vergangenen Jahres Ihre politischen „Gegner“, einschließlich der SPD, in einer groß angelegten Medienkampagne die Forderung zur Streichung des § 219a StGB ( Verbot einer Werbung für rechtswidrige „Abtreibungen“) gefordert haben und sie auch durch einen Gesetzesentwurf zementiert wurde.
Dies hätte zur Folge, daß in Zukunft jeder Mediziner für die Durchführung einer rechtswidriger Straftat öffentlich werben könnte, ohne dafür belangt zu werden.

Kurz: Werbung für rechtswidrige Tötung ungeborener Kindern wäre erlaubt!

Ist der § 219a StGB erst einmal abgeschafft oder auch nur geändert, werden die politischen Gegner schnell auf Abschaffung des § 218 StGB drängen,
denn wenn ein Mediziner straffrei die Tötung von ungeborenen Kindern bewerben darf, muß auch der zu bewerbende Straftatbestand der „Abtreibung“ von derzeit rechtswidrig auf rechtmäßig geändert und am besten ganz abgeschafft werden.

Das bedeutet: Tötung eines ungeborenen Kindes wäre legal. Werbung dafür ebenfalls!

Menschenrechte ade - denn ohne das höchste Menschenrecht, das Recht auf Leben, sind alle anderen Menschenrechte sinn- und nutzlos, weil sie das Lebensrecht voraussetzen.

Ich fordere Sie daher auf, bei Ihren Koalitionsverhandlungen das Kapitel Menschenrecht – Lebensrecht nicht auszusparen und Ihren möglichen Koalitionspartner davon zu überzeugen, daß ein absolutes Lebensrecht aller Menschen, geboren wie ungeboren, existenziell nicht nur für Deutschland, sondern für Europa und die ganze Welt ist.

Danke und freundliche Grüße

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5 comments

  1. Auch wenn es sehr schwer ist Koalitionen zu bilden und man dabei immer Kompromisse eingehen muss.
    Aber eine CDU / CSU sollte sich deren Werte immer bewusst bleiben und diese nicht auf dem „Altar“ einer GroKo opfern.

    Herzlichen Dank
    Ihr Reinhard Honeder

  2. Es wird immer von dem Recht der Mutter gesprochen, das ungeborene Kind hat die gleichen Rechte.
    Es gibt eine Offenbarung:
    Nationen die gesetzlich Abtreibung und gleichgeschlechtliche Ehen erlauben wird es Schlimmer als Sodom und Gomora ergehen.

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