Entscheidungsfreiheit – ein Schlagwort der Abtreiber-Lobby … Freiheit zum Töten?

Was hat es eigentlich mit der angeblichen „Entscheidungsfreiheit zum Töten eines ungeborenen Kindes“ auf sich?

Der Autor des nachfolgenden Artikels spricht es sachlich
und klar aus – muß aber erkennen:

„Es war klug, die Idee der Entscheidungsfreiheit für die Abtreibung einzuspannen, um dahinter den Massenmord an kleinen Kindern zu verbergen.
In dem Maße, in dem man den Massenmord unter dem Vorwand einer so positiven Idee wie Entscheidungsfreiheit legitimiert, täuscht man über dessen Grauen hinweg.
Wer möchte schon gegen die Entscheidungsfreiheit antreten?“


Lesen Sie den ganzen Beitrag:
siehe Ausarbeitung im beigefügten pdf-Dok.

Der Ausspruch von Huxley auf das im pdf-Dok behandelte Thema übertragen:

Nachfolgend einige Infos zum Autor:

Stephen Dietrich Schwarz wurde am 8. November 1932 in München geboren. Er stammt aus einer philosophisch geprägten Familie. Sein Vater war Balduin Schwarz, ein bedeutender Vertreter der christlichen Philosophie und ein enger Weggefährte von Dietrich von Hildebrand. Dietrich von Hildebrand war zudem Stephen Schwarz‘ Pate.

Schwarz studierte Philosophie an der Fordham University in New York. Dort gehörten sowohl sein Vater Balduin Schwarz als auch Dietrich von Hildebrand zu seinen Lehrern. Er erwarb zunächst den Bachelor (B.A.) und anschließend den Master (M.A.) in Philosophie. Seine Promotion (Ph.D.) absolvierte er 1966 an der Harvard University. Seine Dissertation trug den Titel Reid and the Justification of Perception und behandelte die Erkenntnistheorie des schottischen Philosophen Thomas Reid.

Akademische Laufbahn

Bereits 1963 begann Schwarz an der University of Rhode Island Philosophie zu lehren. Dort war er jahrzehntelang Professor und wurde später emeritiert. Seine Lehrgebiete umfassten unter anderem:

  • Ethik,
  • philosophische Anthropologie,
  • Erkenntnistheorie,
  • Geschichte der Philosophie,
  • Naturrecht und Bioethik.

Wissenschaftliches Werk

Sein bekanntestes Buch ist The Moral Question of Abortion (1990), das 1992 unter dem Titel Die verratene Menschenwürde – Abtreibung als philosophisches Problem auf Deutsch erschien. Darin entwickelt er eine umfassende philosophische Argumentation zum Thema Abtreibung.

2011 veröffentlichte er Understanding Abortion: From Mixed Feelings to Rational Thought. Dieses Buch verfolgt einen etwas anderen Ansatz: Es stellt zunächst die wichtigsten Argumente beider Seiten der Abtreibungsdebatte systematisch dar und analysiert sie philosophisch, bevor der Autor seine eigene Position begründet.

2018 erschien außerdem Why I Am Still a Catholic, ein persönlicheres Werk, in dem Schwarz seinen katholischen Glauben philosophisch reflektiert.

Philosophische Prägung

Stephen D. Schwarz gehört zur sogenannten Hildebrand-Schule der katholischen Philosophie. Sein Denken ist geprägt von:

  • der klassischen Philosophie des Aristoteles,
  • der Naturrechtslehre des Thomas von Aquin,
  • der personalistischen Philosophie Dietrich von Hildebrands,
  • sowie der philosophischen Tradition seines Vaters Balduin Schwarz.

Dadurch verbindet er klassische Metaphysik mit einer modernen Auseinandersetzung über Menschenwürde, Personsein und Bioethik.


Was ethisch falsch ist,
kann nicht
moralisch gerechtfertigt sein!

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