Ein kurzer Einblick in die Gründungsgeschichte dieser Organisationen, entnommen aus:
Thomas Friedl
pro familia – ? Wer ist die Pro Familia Deutsche Gesellschaft für Sexualberatung und Familienplanung e.V.?
Eine Dokumentation
Pro Familia gibt offiziell immer an: „Gründung 1952 in Kassel“. Dies ist nicht zutreffend.
Aus einer schriftlichen Erklärung des Amtsgerichts Frankfurt/Main unter der Geschäftsnummer 73 VR 5685: „In obiger Sache wird mitgeteilt, daß der obige Verein am 23.07. 1946 in Hamburg unter dem Namen: „Vertrauensstelle für Verlobte und Eheleute“ gegründet wurde.
Ein Herr namens Hans Harmsen, Gründungsmitglied der „International Planned Parenthood Federation (IPPF), dort auch Ehrenmitglied, rief 1952 „Pro Familia“ in´s Leben.
Der 1946 gegründete Verein „Vertrauensstelle für Verlobte und Eheleute“ beschloß seine Umbenennung in „Pro Familia Deutsche Gesellschaft für Sexualberatung und Familienplanung e.V.“ – Hans Harmsen wird Vorsitzender.
Wer war nun dieser Harmsen? Harmsen war, unter anderem, NS-Rassehygieniker!
Einige Aussagen dieses Harmsen:
1928 fordert er eine bessere Erfassung der „Minderwertigen“;
1931: Auf einer Sitzung der „Deutschen Arbeitszentrale für Geburtenregelung“ wird festgehalten: Besonders wichtig erscheint eugenische Indikation (die wir heute in der Bundesrepublik Deutschland haben). Es ist untragbar, daß ein großer Teil der Volkskraft und des Volksvermögens für Aufzucht und Erhaltung minderwertiger Elemente verwendet werden muß, die dann Hilfsschulen, Irrenanstalten usw. füllen.“ Harmsen führt dort aus: „Ebenso notwendig ist die Fühlungnahme mit den Wohlfahrtsbehörden, um die Mitglieder asozialer Familien, vor allem der Alkoholiker, Psychopathen und Irren, zur Verhütung des Nachwuchses der Geburtenregelungsstelle zuzuführen.“ Im selben Jahr referiert Harmsen in Rom bei einem Kongreß für Bevölkerungspolitik: „Die Bedeutung der unterschiedlichen Vermehrung erbbiologisch Leistungsfähiger und sozial Minderwertiger für die Zukunft eines Volkes und die Notwendigkeit einer eugenisch orientierten Bevölkerungspolitik.“
11932: Habilitationsschrift: „Möglichkeiten und Grenzen angewandter Eugenik“.“ 1933 wurde schon, dank der guten Vorarbeit Harmsens, das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ verabschiedet. Dort wurde auch die Sprachregelung der „Schwangerschaftsunterbrechung“ eingeführt!
Harmsen war auch beeinflußt durch das Gründungsmitglied des „IPPF“, Margaret Sanger, die er 1927 kennenlernte. Nur kurz zwei Aussagen dieser famosen Frau:
„Das Gnädigste, was eine große Familie mit einem ihrer Mitglieder im Kindesalter tun kann, ist, es zu töten.“
„Geburtenkontrolle muß letztendlich zu einer reineren Rasse führen“
Kein Wunder, daß diese Frau von den NS-Rassegesetzen begeistert war!
Harmsen war bis 1984 Ehrenpräsident von Pro Familia!
Zum Abschluß dieser kurzen Darstellung noch ein Selbstzeugnis von Pro Familia aus dem Jahr 1988:
„Enagierte Ärzte gründeten 1952 in Kassel den Verein „Pro Familia“. In vielen Bundesländern wurden Beratungsstellen eingerichtet, in denen idealistisch motivierte Mitarbeiter aus zumeist ärztlichen oder sozialarbeiterischen Berufen Gespräche anboten zu Fragen der Empfängnisregelung. Die Verhütungsberatung von Ärzten war damals weniger auf eine autonome Lebensplanung gerichtet, sondern sie galt vielmehr der Einschränkung unkontrollierter Vermehrung vornehmlich der armen Schichten als mögliche gesellschaftliche Last.“
Und heute? Heute rufen die Bürger:
„Hurra, wir können frei entscheiden, ob wir unser Kind leben oder töten lassen!“
Man kann dem dummen Volk alles verkaufen, sogar den freiwilligen Mord an den eigenen Kindern – man muß es nur schön verpacken, zum Beispeil in Begriffe wie „Freie Entscheidung“; Selbstbestimmungsrecht der Frau“ u.ä.!