Pro Familia, Helmut Kentler, Pädophilie und der Kindesmißbrauch

„Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt …
… für den wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde“
(Mk 9,42)

Muß kann schon sagen, „Pro Familia“ hat ein eigenartiges Verhältnis, eine eigenartige Einstellung zum Thema Sexualität. Die einen bezeichnen es ein fortschrittlich und die anderen als ein Verbrechen, dem Verführen unserer Kinder und Jugendlichen.

Nachruf zum Tode Helmut Kentler im „Pro Familia Magazin“ 4-2008
Dieser Nachruf sieht nicht wie eine Distanzierung aus … im Gegenteil.

Wußte seit seit 1977 die Staatsanwaltschaft Wuppertal im Fall „Prof. Dr. Helmut Kentler“ Bescheid ?

Prof. Dr. Uwe Sielert, Gründungsmitglied der Gesellschaft für Sexualpädagogik (gsp) sowie des Instituts für Sexualpädagogik (ISP), und seit 2018 ist er Vorsitzender des Fachbeirats im BMBF der Förderlinie Bildungsforschung „Forschung zu sexualisierter Gewalt, über Helmut Kentler (lk. Spalte) in „Pädagogik-Lexikon 1999“

In den neunziger Jahren hat „Pro Familia“ das „Pädophilen-Buch Zeig mal“, in dem der nun wieder einmal ins Gerede gekommene Helmut Kentler ein mehrseitiges Vorwort verfaßt hatte, massiv beworben.
Kentler verbreitete viele Jahre seine widerlichen Thesen im Pro Familia Magazin …. eine Durchseuchung der Mitarbeiter und Leser dieses Magazins war die Folge. Die Spitze des Eisberges erleben wir heute.

Selbst Alice Schwarzer, Feministin und Verlegerin der „EMMA“ , eine vehemente Gegnerin der Liberalisierung von Pädophilie, hat dazu bereits 1987 einen Beitrag geschrieben.

Der Diskussion in der Öffentlichkeit wollen wir durch Veröffentlichung einiger Belege die Möglichkeit einer umfangreichen Information geben.
(Wir werden an dieser Stelle nach und nach Dokumente veröffentlichen)

Datum?Pädophile Allianzen
Die Pädophilenbewegung in Deutschland und ihre Interessensvertreter
Konstantin MascherDeutsches Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG)
Datum?Der KinderspiegelPro FamiliaFaltblatt
Datum?Sexuelle Bildung von Anfang anProf. Dr. Uwe SielertInstitut für Sexualpädagogik
05.1987Vom Elend einer „verbotenen Liebe“Psychologe Wolf VogelPro Familia Magazin 5/87
05.1987Emanzipiert Pädophilie? (unvollständig)Alice SchwarzerPro Familia Magazin 5/87
10.2000Die frühe BrechungAlice SchwarzerAuszug aus dem Buch „Der große Unterschied“
10.2008Nachruf auf Helmut KentlerRüdiger LautmannHumanistische Union (HU)
10.2013Pro Familia verteidigte Sex mit Kindernwww.focus.de
10.2013Oferschutzbund beklagt:
“Pro Familia” bot Pädophilen jahrelang eine Plattform
www.aktion-kig.eu
10.2013„Pädophilen-Propaganda in wissenschaftlcher Tarnung“Gesa MayrDer Spiegel
10.2013Pädophilie-Vorwürfe an Pro Familia
Fragwürdiges Netzwerk
Sarah Kramer„Handelsblatt“
10.2013Die Probleme von Pro Familia mit der DistanzCordula Eubel/Sarah Kramer„Tagesspiegel.de“
05.2015Missbrauch bei den Berliner Grünen
Pädophilie in Kreuzberg: Es wollte keiner hören
Gerd Nowakowski„Tagesspiegel.de“
10.2015Wie ein Sexualforscher beweisen wollte, dass Kinder von Päderasten profitierenFAS
06.2016 Pädo-Freund Kentler und der Berliner Senat„Emma“
11.2016Abschlußbericht zu dem Forschungsprojekt:
Die Unterstützung pädosexueller bzw. päderastischer Interessen durch die Berliner Senatsverwaltung
Göttinger Institut für DemokratieforschungStudie
10.2016Kinderfreunde – es geht weiter„Emma“
02.2017Die Karriere des Helmut KentlerChantal Louis„Emma“
05.2019Staatliche Verantwortslosigkeit
Berlin verweigert Pädophilie-Opfer Hilfe- obwohl die Stadt Mitschuld trägt
Helena Piontek
Susanne Vieth-Entus
„Tagesspiegel.de“
03.2019Vorhabenbeschreibung
„Aufarbeitung-Jugendhilfe-Kentler“
pdf-Uni HJildesheim
05.2019Verbrechen in staatlicher Verantwortung
Kinder bei pädophilen Pflegevätern
Claudia van Laak„Deutschlandfund.de“
11.2019Zwischenbericht
„Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe“
Julia Schröderpdf-Uni Hildesheim
11.2019Jugendämter vermittelten Pflegekinder an PädophileClaudia van Laak„Deutschlandfunk.de“
01.2020Kentler-Opfer wollen Land verklagen„Tagesspiegel.de“
03.2020„Das Kentler-Experiment“verfügbar bis 4.3.20213sat
06.2020Pressemitteilung vom 15.6.2020
Neue Kentler-Studie: Senatorin Scheeres und Universität Hildesheim stellen Abschlußbericht vor
Universität Hildesheim / Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berlin
Pressemeldung – pdf
06.2020Ergebnisbericht
„Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder-und Jugendhilfe“
Meike S. Bader, Carolin Oppermann, Julia Schröder, Wolfgang Schröerpdf – Uni-Hildesheim
06.2020Fall Kentler: Netzwerk aufgedecktAnnika Ross„Emma“
06.2020Missbrauchs-Fall Kentler- Das dunkle Erbe der sexuellen Befreiungdw.com
06.2020Heilung durch Pädophilie:
Wie sich der Berliner Senat zum Komplizen von Kindesmissbrauch machte
RT DE Productions GmbH
6.2020Abschlussbericht der Kentler-Studie zur Unterbringung von Pflegekindern bei pädophilen Pflegeväternwww.moses-online.de
06.2020Mibrauch als ErziehungHannah BethkeF.A.Z.
06.2020Berliner Missbrauchsskandal:
Mächtiges Netzwerk der Pädophilen reicht weit in die Behörden
Berliner Zeitung
https://www.menschenrechte.online/wp-content/uploads/2020/06/Mächtiges-Netzwerk-der-Paedophilen-reicht-weit-in-die-Behoerden.pdf

Prof. Dr. Helmut Kentler schrieb in dem sogenannten Aufklärungsbuch „Zeig mal“ eine mehrseitige Einleitung. Wer diese Einleitung mit Haus- und Sachverstand liest, dem kann nicht entgehen, welches „Geistes Kind“ der Schreiberling ist bzw. war.
Evangelische wie Katholische Institutionen boten dieses widerliche Machwerk als Aufklärungsmaterial an. Die Organisation „Pro Familia“ bewarb viele Jahre das „Aufklärungsbuch“ in ihren Magazinen und zeigten so, ebenfalls wie die christlichen Organisationen, wohlwollende Zustimmung. Hatte sie sich alle nicht mit dem Sex-Guru Kentler und seinen perversen Ideen auseinander gesetzt?
Staatsanwaltschaften in Österreich und Deutschland lehnten die Verfolgung von Strafanzeigen ab. In einem Fall aus Österreich ging die Staatsanwaltschaft gegen den Anzeigenerstatter vor und nicht gegen die Verbrecher des Machwerks „Zeig mal“. Trotz vermehrter Proteste war das Buch viele Jahre weiterhin frei im Handel erhältlich. Erst 1996/97 nahm der Verleger das Buch selbst aus dem Verkehr.

Wikipedia:
Zeig mal! ist ein Aufklärungsbuch für Kinder mit Fotografien und Texten von Will McBride. Es erschien in erster Auflage 1974 in dem der evangelischen Kirche nahestehenden Jugenddienst-Verlag in Wuppertal. Das Buch erlangte bei seinem Erscheinen hohe Anerkennung, wurde mehrfach von den Art Directors Clubs Deutschlands und der USA ausgezeichnet und unter anderem von Pro Familia und Organen der evangelischen Kirche empfohlen. Bis 1995 erschienen mehrere zum Teil erweiterte Auflagen. Das Buch wurde nach einiger Kritik vom Markt genommen.

Eine kleine Auswahl, was „Pro Familia“ veröffentlicht hat:

Helmut KentlerSind wir alle pervers?
Was die Sexualpädagogen aus der Perversionsforschung lernen können
6/83
Helmut KentlerImmer noch mißachtet und verfolgt5/84
Helmut KentlerNutzt Sexualwissenschaft?6/84
Helmut KentlerMenschenwürde vor Gericht1/85
Kristine von Soden„Sexualwesen Mensch“ Buchbesprechung5/85
Helmut Kentler
Heinrich Kupfer
Brauchen Jugendliche Sexualerziehung6/85
Rüdiger LautmannTäter und Liebhaber: Unterscheiden sich Pädophilie und
sexuelle Kindesmißhandlung?
3/95

Beate Martin (Jg. 1958), Diplompädagogin;
Lothar Kleinschmidt (Jg. 1958), Dipl.-Sozialwissenschaftler und Andreas Seibel (1956), Lehrer für die Fächer Deutsch und Pädagogik sind Mitarbeiter der „Pro Familia“ und die Autoren des von der „Pro Familia Landesverband NRW“ verlegten Aufklärungsbuches „lieben-kuscheln-schmusen“, welches erstmals 1994 erschienen ist.
Das Buch wurde viele Jahre beworben und ist heute noch erhältlich. (hier Lesenprobe)

Auch ohne die heutigen Erkenntnissen um das Pädo-Netzwerk des Sexualwissenschaftlers Prof. Dr. Helmut Kentler scheinen die Autoren nicht „ganz bei Sinnen“ gewesen zu sein, als sie einige Textwerke verfasten.

„Seit ein paar Jahren ist zu beobachten, daß über Kindersexualität und über die Möglichkeit der Einführung von Kindern in die Welt der Liebe, der Erotik und Sexualität kaum nachgedacht wird.“

Anmerkung: Helmut Kentler hatte nicht nur nachgedacht sondern auch gehandelt!

Es ist ein Skandal, daß die „Pro Familia“ Mitarbeiter dieses Schandwerk beworben haben.

Die eindeutigen Einleitungstexte von
Helmut Kentler in „Zeig mal“ werden nicht einmal kritisiert.
Oder haben die Autoren ihn überhaupt nicht gelesen?

Die Autoren beziehen sich u.a. auf das Buch von Helmut Kentler „Eltern lernen Sexualerziehung“

Kentler nutzte die bereitwillige Organisation „Pro Familia“ und deren Mitarbeiter zur Verbreitung seiner Thesen über Kinder/Jugendlichen/Erwachsenen-Sexualität und baute als angesehener Sexualwissenschaftler ein Pädo-Netzwerk auf, deren Ausmaße wir vielleicht nie ganz erkunden werden.
Aber auch evangelische wie katholische Institutionen blieben nicht unberührt und bewerben heute noch fleißig die unsäglichen Produkte.
Die Saat von Kentler ist aufgegangen …

Ein unverstellbares Leid … was den Kindern angetan wird … die Auswirkungen erleben wir jetzt und heute!

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