Skandal: Kinderabtreiberin spielt Klezmermusik in Marburger Synagoge

Am kommenden Montag, den 8. November 2021 – ein Tag vor dem Pogrom-Gedenktag (9.11.1938) – spricht um 19:30 Uhr Zeitzeugin Dr. Eva Umlauf, die 1942 im slowakischen „Arbeitslager für Juden“ in Nováky das Licht der Welt erblickte, in der Synagoge in Marburg.

Sicher ein wichtiger und heute immer noch notwendiger Einsatz einer Zeitzeugin, um an die Verbrechen der Nazi-Schergen zu erinnern und für alle Zeiten zu warnen,
daß derartige menschenverachtende Verbrechen nicht wieder geschehen.

Die „Initiative Nie Wieder“ begrüßt ausdrücklich diese Veranstaltung und wünscht einen guten und erfolgreichen Verlauf.

Doch befremdlich ist Folgendes:
Kristina Hänel, die auf Twitter für die Veranstaltung und ihren Auftritt wirbt, wird mit ihrer Musik-Gruppe „Klezmer`s Dream“ die Gedenkfeier musikalisch begleiten.

Stolz ist offensichtlich die zigtausendfache Kinderabtreiberin Hänel
auf ihren Auftritt in der Marburger Synagoge am 8.11.2021

Die „Initiative Nie Wieder“ empfindet es als niederträchtig, skandalös und den Sinn der Veranstaltung pervertierend,  einer Medizinerin,
die über 20.000 Kinder im Mutterleib getötet hat und ihren Lebensunterhalt damit überwiegend absichert, in einer Synagoge während einer Veranstaltung, die an die Verbrechen des Holocaust in Deutschland erinnern möchte, musizieren zu lassen.

Es kommt geradezu einer Verhöhnung der Opfer des Holocaust gleich,
die bekanntlich von den Nationalsozialisten als „lebensunwertes Leben“ bezeichnet und vernichtet wurden,
einer Medizinerin eine Bühne in der Synagoge zu bieten,
die offenbar ein ähnliches Weltbild teilt, bestimmten Menschen ihr gottgegebenes Recht auf Leben abspricht und massenhaft unschuldige ungeborene Kinder tötet.

Zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz spielte Kristina Hänel bereits 2020 in der Erlöserkirche in Bad Homburg.

„Richte mich GOTT“ … diese Worte aus dem 43. Psalm, vertont von dem jüdischen Komponisten Mendelssohn-Bartholdy, spielte Hänel auf ihrem Schifferklavier.

Leider haben diese Worte bei ihr persönlich noch nicht bewegt bzw. sie zu keiner Änderung ihres Lebens bewegen können.

GOTT wird einst auch Kristina Hänel richten, ob sie das will oder nicht …. ob sie daran glaubt oder nicht.
Sicher ist: TÖTEN eines unschuldigen Kindes ist eine schwere Sünde … hoffen wir, daß sie rechtzeitig Reue erwecken und Vergebung erfahren kann?
(Screenshot lk aus „Taunus-Nachrichten vom 11.3.2020 als Beweis)

Die „Initiative Nie Wieder“ erwartet aus Respekt vor den Opfern des Holocaust und als Bekenntnis zum Menschenrecht auf Leben für ALLE, daß die Kinderabtreiberin und Kämpferin gegen das grundliegenste aller Menschenrechte, sofort ausgeladen wird.

Man wird sicher nicht glaubwürdiger, wenn man eine Person, die den heutigen Babycaust mit zu verantworten hat, in einer Veranstaltung gegen die schrecklichen Verbrechen des Holocaust auch noch musizieren läßt.  


„Welche Ausmaße die (Nazi-) Verbrechen
schließlich auch immer angenommen haben,
es wurde allen, die sie untersucht haben,
deutlich, daß sie aus kleinen Anfängen erwuchsen.

Am Anfang standen zunächst nur feine Akzentverschiebungen
in der Grundhaltung der Ärzte.
 

Es begann mit der Auffassung, die in der Euthanasiebewegung grundlegend ist, daß es so etwas wie Leben gebe, das nicht lebenswert sei.
 
Im Frühstadium traf das nur die schwer und chronisch Kranken.

Nach und nach wurden zu dieser Kategorie auch
die sozial unproduktiven,
die ideologisch Unerwünschten,
die rassisch Unerwünschten und
schließlich alle Nicht-Deutschen gerechnet.Entscheidend ist freilich, sich klar zu machen, daß die Haltung gegenüber den unheilbar Kranken der unendlich kleine Auslöser für einen totalen Gesinnungswandel war.“ 

(Leo Alexander, österreichischer Arzt, im Auftrag der Siegermächte Leiter einer Kommission zur Bewertung der medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den Menschen-Experimenten während des 3. Reiches zum Fazit der Untersuchungsergebnisse. Dokumentiert unter dem Titel: ‘Medical Science under Dictatorship’ in: New England Journal of Medicine 24 (1949) S.39-47) 

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